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Ein außergewöhnlicher und historisch bedeutender Prototyp der Leica Ig, hergestellt um 1953 und gekennzeichnet durch seine höchst ungewöhnliche „Buckel“-Plattform, die in die Deckkappe integriert ist, um einen Blitzschuh aufzunehmen.
Diese einzigartige experimentelle Kamera weist ein vollständig eigenständiges Design der Deckkappe auf, das stilistische und konstruktive Elemente der Modelle Leica Ic, If und Ig zu einer einzigen Übergangskonfiguration vereint. Die markant erhöhte Blitzplattform — im Gegensatz zur üblichen flachen Deckkappe der serienmäßigen Ig — verleiht der Kamera ihr charakteristisches Erscheinungsbild.
Die Kamera ist mit der besonderen, runden Seriennummer 750000 graviert, was sie eindeutig als Meilenstein oder Präsentationsstück innerhalb der internen Entwicklungsreihe von Leitz kennzeichnet. Die Bedeutung dieses Prototyps ist in der Fachliteratur gut dokumentiert: Er wird in James L. Lager, Leica: An Illustrated History, Band I – Kameras, S. 132, abgebildet und besprochen sowie ausführlich in Lars Netopil, Prototype Leica, S. 257–261 behandelt.
Sie befindet sich in wunderschönem, nahezu neuwertigem Zustand und wird mit einem vergüteten Elmar 3,5/5 cm Nr. 633255 geliefert.
Ein museumswürdiger und möglicherweise einzigartiger Leica-Prototyp, der eine faszinierende Entwicklungsstufe der Schraubgewinde-Leica-Reihe der frühen 1950er-Jahre repräsentiert — und eine außergewöhnliche Gelegenheit darstellt, einen dokumentierten und publizierten Meilenstein in der Geschichte der Leica-Entwicklung zu erwerben.