Leitz Auction
Startpreis 80.000,00 €
Schätzpreis
140.000 – 160.000,00 €
140.000 – 160.000,00 €
Dieses Los unterliegt der Umsatzsteuer in gesetzlicher Höhe des jeweiligen Bestimmungslandes auf Hammerpreis und Premium (Vollbesteuerung), sofern es in der EU verbleibt
Versandkategorie F
Versandnformation
Vorabgebote können ab dem
29. Oktober platziert werden.
29. Oktober platziert werden.
Seriennummer
391432K
Jahr
1943
Zustand
B/A
Produktnummer
A03991
Ein außergewöhnlich seltenes und bemerkenswert vollständiges deutsches Militär-Panorama-Set, die sogenannte Rundbildkamera E2, die von Leitz während des Zweiten Weltkriegs für die Artilleriebeobachtung und die Panoramafotografie entwickelt wurde.
Das Herzstück der Ausrüstung bildet die grau lackierte Leica IIIcK W.H. Nr. 391432K, die noch die speziellen Passmarken im Filmfenster und die weiße „K“-Markierung auf dem Verschlussvorhang aufweist. Den Leica-Lieferunterlagen zufolge wurde die Kamera am 1. Juli 1943 als LOOPN „W.H.“ mit der Sendungsnummer 9473 nach Berlin geliefert.
Dazu gehört ein Leitz Elmar 3,5/5 cm W.H. Nr. 583862, das am 3. Februar 1944 als Sendung Nr. 9773 nach Berlin geliefert wurde, sowie ein grau lackiertes Hektor 4,5/13,5 cm Nr. 576078, das am 4. September 1944 nach Berlin geliefert wurde (Lieferung Nr. 9778). Ebenfalls enthalten ist der äußerst seltene graue „umgekehrte“ VIOOH W.H. Sucher mit Fadenkreuz für die Brennweite von 13,5 cm; der Sucher wurde restauriert.
Die Kamera ist auf dem passenden Leitz Holzstativ mit einem Zielkreis mit der Kennzeichnung „beh“ montiert. Zum Set gehört außerdem ein Leitz S.F.14 Z.Gi.-Scherenfernrohr mit speziellem Okularadapter, der es ermöglicht, mit der Leica und dem 5cm Elmar Aufnahmen durch das Fernrohr zu machen.
Die Rundbildkamera E2 wurde als spezielles fotografisches System für die Artillerie entwickelt. Die beiden Passmarken im Filmfenster erzeugten Referenzkerben auf den Negativen, während die Bezeichnung „K“ auf die kältefeste Ausführung mit kugelgelagertem Verschlussmechanismus hinweist.
Als komplette Ausrüstung mit Koffer ist nur ein weiteres Exemplar bekannt.
Das Herzstück der Ausrüstung bildet die grau lackierte Leica IIIcK W.H. Nr. 391432K, die noch die speziellen Passmarken im Filmfenster und die weiße „K“-Markierung auf dem Verschlussvorhang aufweist. Den Leica-Lieferunterlagen zufolge wurde die Kamera am 1. Juli 1943 als LOOPN „W.H.“ mit der Sendungsnummer 9473 nach Berlin geliefert.
Dazu gehört ein Leitz Elmar 3,5/5 cm W.H. Nr. 583862, das am 3. Februar 1944 als Sendung Nr. 9773 nach Berlin geliefert wurde, sowie ein grau lackiertes Hektor 4,5/13,5 cm Nr. 576078, das am 4. September 1944 nach Berlin geliefert wurde (Lieferung Nr. 9778). Ebenfalls enthalten ist der äußerst seltene graue „umgekehrte“ VIOOH W.H. Sucher mit Fadenkreuz für die Brennweite von 13,5 cm; der Sucher wurde restauriert.
Die Kamera ist auf dem passenden Leitz Holzstativ mit einem Zielkreis mit der Kennzeichnung „beh“ montiert. Zum Set gehört außerdem ein Leitz S.F.14 Z.Gi.-Scherenfernrohr mit speziellem Okularadapter, der es ermöglicht, mit der Leica und dem 5cm Elmar Aufnahmen durch das Fernrohr zu machen.
Die Rundbildkamera E2 wurde als spezielles fotografisches System für die Artillerie entwickelt. Die beiden Passmarken im Filmfenster erzeugten Referenzkerben auf den Negativen, während die Bezeichnung „K“ auf die kältefeste Ausführung mit kugelgelagertem Verschlussmechanismus hinweist.
Als komplette Ausrüstung mit Koffer ist nur ein weiteres Exemplar bekannt.